
Wir stimmen uns musikalisch auf das Jahr 2026 ein – mit einem Rückblick auf die Album-Highlights von 2016! Klingt paradox? Überhaupt nicht, finden wir. Die Alben von 2016 sind inzwischen ein Jahrzehnt alt, aber sie tragen noch immer den Puls jener Zeit. Was damals frisch wirkte, hat heute Klassikerpotenzial: Sounds, die ganze Tourneen geprägt haben, Songs, die in Festivalnächten zu kleinen Mythen wurden und Singles, die in keiner Sommerplaylist gefehlt haben. Hier kommen die besten Alben, die 2026 zehn Jahre alt werden!
Sportfreunde Stiller: „Sturm & Stille“
Spätestens seit dem Sommermärchen 2006 sind die Sportis auf jeder guten Playlist vertreten. Mit „’54, ’74, ’90, 2006“ spielte sich die Band nicht nur in die Herzen der Fußballfans, sondern auch an die Spitze der deutschen Charts. Das siebte Album der Kultband, „Sturm & Stille“, beinhaltet den liebgewonnenen, rohen Sound, den alle an der Band so sehr schätzen. Textlich hat sich in den 10 Jahren aber einiges getan. Unter die Fußball-Spaß-Songs mischen sich gesellschaftskritische Texte, wie in „Das Geschenk“. Der absolute Hit von „Sturm & Stille“ ist aber wohl „Raus in den Rausch“. Ein Song, der sich nach „Ein Kompliment“ und „Applaus, Applaus“ in die Liste der Wohlfühlsongs der Sportis einreiht. Er sorgt einfach für gute Laune! 2026 gehen die Jungs auf Tour, denn sie feiern ihr 30-jähriges Bestehen – die perfekte Gelegenheit, die besten Songs der Sportfreunde Stiller live zu erleben!
Mark Forster: „Tape“
Mark Forsters „Tape“ kam 2016 heraus und steht heute ziemlich exemplarisch für den deutschsprachigen Pop jener Zeit. Das Album mischt saubere, moderne Produktionen mit elektronischen Details, die damals viel frischer wirkten als der übliche Radio-Pop. Der Song, der „Tape“ wirklich definiert hat, ist „Wir sind groß“ – ein Track, der sich schnell zum Dauerbrenner entwickelte. Viele Songs pendeln zwischen nachdenklicher Grundstimmung und großen, mitreißenden Refrains, was dem Album seinen spezifischen Charakter gibt. Zehn Jahre später funktioniert „Tape“ noch immer als Momentaufnahme einer Phase, in der Pop maximal eingängig und glatt produziert wurde. Und doch durfte er erstaunlich emotional sein. Für manche trägt das Album auch ganz viel Nostalgie, auch wenn sich der Sound der Musikwelt vielleicht schon weitergedreht hat. Für neue und alte Musik von Mark Forster in lauen Sommernächten kannst du dir jetzt Tickets für seine Sommer Shows 2026 besorgen!
The BossHoss: „Dos Bros“
Mit „Dos Bros“ schafften The BossHoss einen Coup: Das Album hielt sich seit seiner Veröffentlichung Ende 2015 über ein Jahr in den deutschen Albumcharts! Das Album klingt wie ein Rundumschlag aus staubigen Gitarren, breiten Refrains und einem lässigen Americana-Vibe. Zehn Jahre später liest sich das Album wie ein Schnappschuss jener Zeit, in der The BossHoss endgültig im Mainstream ankamen und ihren Sound so zugänglich machten wie nie zuvor. Die Stimmungskanonen sind regelmäßig mit aktuellen und bekannten Hits live in Deutschland unterwegs. Wenn du die Cowboys 2026 live sehen willst, kannst du dir jetzt hier Tickets sichern!
HE/RO: „#Zwilling“
2016 veröffentlichten Heiko und Roman Lochmann mit „#Zwilling“ ihr allererstes Album. Aber to be fair: nicht als HE/RO, denn vor zehn Jahren nannten sich die Brüder noch „Die Lochis“. Damals noch fest verankert im YouTube-Kosmos und im jugendorientierten Pop, setzte das Album auf glatte Produktionen und klare Hooklines. Die Themen der Songs stammten direkt aus dem Lebensumfeld aller Jugendlicher.
Mittlerweile treten Heiko und Roman Lochmann ausschließlich als HE/RO auf und haben sich musikalisch komplett neu ausgerichtet. Statt jugendlichem Pop dominieren heute Poprock- und Pop-Punk-Elemente, die rauer, kantiger und deutlich bandorientierter ausfallen. Dass sie jetzt als HE/RO touren, macht diese Entwicklung besonders greifbar: „#Zwilling“ steht für den Ausgangspunkt, der ihnen die Bühne gebaut hat, während die aktuelle Musik ihre künstlerische Selbstbehauptung zeigt. Überzeuge dich selbst bei einem Live-Konzert der Zwillinge davon!
Max Giesinger: „Der Junge, der rennt“
Max Giesingers „Der Junge, der rennt“ erschien 2016 und wurde schnell zu einem der prägenden deutschsprachigen Popalben des Jahrzehnts. Der Sound ist klar radiotauglich, aber weniger glatt als viele seiner Zeitgenossen. Seine akustisch grundierten, leicht rauen Songs machten Max Giesinger zu einer der wichtigsten Stimmen des Singer-Songwriterspektrums. Der Song, der das Album weit nach vorne katapultierte, war „80 Millionen“ – einer DER EM-Hits 2016. Für das Fußballturnier schrieb der Sänger kurzerhand einen neuen, zum Sport passenden Text für den Refrain. Zehn Jahre später freut man sich immer noch, wenn „80 Millionen“ im Radio läuft oder man auf einem Konzert ist, und die Erinnerungen an einen wunderschönen Fußball-Sommer vor dem inneren Auge vorbeiziehen.
Die Alben von 2016 sind mehr als nostalgische Wegbegleiter. Sie sind kleine Zeitkapseln, die uns zeigen, wie sehr sich Pop, Rock und alles dazwischen in nur zehn Jahren verändern können. Dass wir sie jetzt noch einmal hervorholen, liegt nicht nur daran, dass ein rundes Jubiläum bevorsteht. Es liegt daran, dass diese Musik Erinnerungen, Aufbrüche, vielleicht ein paar jugendliche Irrtümer und jede Menge Lieblingsmomente trägt. Wenn du noch ein bisschen in vergangenen Zeiten schwelgen möchtest, schau doch mal bei The Voice of Germany Stars – Damals und heute vorbei. Wenn du sie lieber gleich live erleben möchtest, gibt’s auf dem Reservix-Portal Tickets für deine Lieblingsacts. Und für alle weiteren Infos rund um Konzerte, Sport und Kultur schau gerne auf Instagram, TikTok und auf Facebook vorbei.



