Frisches für die Ohren: 6 neue Releases

Corona hier, Virus dort. Ausgangssperre, Atemschutz und Ansteckungsrate. Für alle, die davon mal kurz eine Pause brauchen, gibt es jetzt was Neues zu hören! Wir haben euch die aktuellsten Releases von 6 Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt, um etwas vom täglichen Corona-Wahnsinn abzulenken. #seidabei und erweitert euren musikalischen Horizont mit einem Pick aus unserer kleinen Liste. 

 

Sarah Lesch – Der Einsamkeit zum Trotze

Am 22. Mai ist es nun endlich so weit und Sarah Lesch präsentiert „Der Einsamkeit zum Trotze“, ihr mittlerweile viertes Album. Die leidenschaftliche Songwriterin wagt einen tiefen Blick in den Spiegel ihrer Seele und beschreibt gewohnt bildhaft, was ihr dort so alles auffällt. Doch schon die gleichnamige Videosingle und der zweite Vorgeschmack „Sternschnuppe“ lassen erahnen, dass die gehaltvollen Texte weit mehr sind als bloße Offenbarungen ihres eigenen Kosmos. Lasst euch von Sarah Lesch zu neuer Erkenntnis oder einfach nur an andere Ort führen. Aus diesen Songs könnt ihr schöpfen, was immer ihr gerade braucht. Und jetzt stell euch das Ganze noch LIVE vor.

 

Jamaram – 20 Years Live

In Zeiten von Covid-19 in den Genuss von Live-Musik zu kommen, ist momentan nahezu ausgeschlossen. Jamaram macht es trotzdem möglich! Die Münchner hauen nach zwei Jahrzehnten live on stage, unzähligen Shows und hunderttausenden glücklichen Hörerinnen und Hörern folgerichtig das Live-Album „20 Years Live“ raus. Auf den letzten beiden Touren wurden die insgesamt 17 Songs aufgezeichnet und bringen Reggae, Afrobeats, etwas Ska und Latin direkt zu euch nach Hause.

Und mit dem Kauf dieser Platte tut ihr nicht nur euch etwas Gutes, sondern unterstützt auch Jamaram. Bei einer Band, die sonst bei ihren Konzerten Spenden für ein Hilfsprojekt in Südafrika und Uganda sammelt, macht man das doch gleich doppelt gerne. Viel Spaß mit eurem eigenen Live-Konzert von Jamaran! 

 

Gil Ofarim – Alles auf Hoffnung

Schon als Teenager stand Gil Ofarim in den 90ern als Sänger auf der Bühne. Die Langhaarfrisur und seine leidenschaftliche Stimme von damals hat er jedoch bis heute nicht verloren. Im Gegenteil: Auf seinem kürzlich erschienen Album „Alles auf Hoffnung“ stellt er wieder beispiellos unter Beweis, dass er und seine Musik weiter gereift sind. Offen und persönlich wie noch nie verarbeitet der Sänger auf ganzen 16 Tracks seine Erlebnisse. Das Album kann ab sofort auf allen gängigen Plattformen gestreamt und gedownloadet werden und auch für Fans der physischen CD gibt es eine Kaufoption.

Aufgrund der aktuellen Situation versorgt Gil Ofarim seine Fans zusätzlich jeden Freitag um 19:30 auf Instagram und Facebook mit erfrischender Livemusik. Einschalten lohnt sich! Und wenn alles glatt läuft, können wir Gil Ofarim Ende des Jahres auch wieder live erleben. Tickets und alle weiteren Informationen findet ihr HIER.

 

Mrs. Greenbird – Learn How to Love You

Mrs. Greenbird lässt uns in eine Traumwelt fliegen und liefert mit „Learn How to Love You“ den perfekten Soundtrack dazu. Nach dem Erfolg bei der Castingshow „X Factor“ konnten sich Sarah Nücken und Steffen Brückner aka Mrs. Greenbird auch im harten Musikbusiness etablieren. Mit ihren teils verträumten, aber auch romantisch, friedlichen Songs kreiert das Paar eine ganz eigene, faszinierende Welt. Besonders die hauchdünne Stimme von Sarah Nücken zeichnet sich hierbei aus und ist nicht ohne Grund Markenzeichen der Band geworden.

Zum 10-jährigen Jubiläum 2019 erschien dann das selbst geschriebene und produzierte Album „Dark Waters“, welches zudem auf dem eigenen Label „Greenbird Records“ veröffentlicht wurde. Für 2020 sind weitere Projekte in Planung und „Learn How to Love You“ gibt einen ersten, lieblichen Vorgeschmack.

 

Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen

Es ließ lange auf sich warten, doch im September 2019 war es dann endlich da – das dritte Studioalbum von Thees Uhlmann. „Junkies und Scientologen“ feierte Release und mit ihm alle Fans des unverkennbaren Indierock-Musikers. Wer also noch nichts von diesem Meisterwerk gehört hat, sollte schleunigst den Musikdienstleister seines Vertrauens aufsuchen und auf Play drücken. Dieses Album hat einige Jahre aufzuarbeiten, was sich direkt in den musikalisch schön verpackten, gehaltvollen Texten bemerkbar macht.

Alleine der Titel des ersten Songs „Fünf Jahre nicht gesungen“ sollte verdeutlichen, wie viel sich da bei Thees Uhlmann angestaut hat. Auf jedem Song dieses Albums findet sich eine einzigartige Geschichte aus den Geschehnissen der letzten Jahre wieder. Auf „Junkies und Scientologen“ kann jede einzelne nun zusammen mit Thees Uhlmann erlebt werden.

 

Tua – Frühling

Während wir meist Zuhause auf Normalität warten, vollzieht sich draußen in der Natur still und heimlich das bunte Schauspiel des Frühlings. 2020 malt bisher ein kontroverses und kontrastreiches Bild, auf dem ein Gesicht auf keinen Fall fehlen darf – nämlich das von Tua. Auf seiner neuen Single „Frühling“ inklusive Lyric-Video setzt er sich mit dieser skurrilen Situation auseinander und beschreibt, wie die Welt und die Menschen momentan auf ihn wirken. Musikalisch wird Tua von Klaus Sahm unterstützt, der am Piano immer wieder Wellen aufbaut, die dann wuchtig an einer Wand aus Drums brechen. Ob da noch mehr kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar? Aber wir liegen auf jeden Fall auf der Lauer.

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Yannic

Seit 2020 bin ich Teil der Reservix-Redaktion. Weil Zuhause meine Schreibtischlampe den Geist aufgegeben hat, schreibe ich jetzt hier fleißig Texte. Ansonsten versuche ich, Barré-Akkorde zu greifen und schieße Fotos, Videos oder Bälle durch die Gegend. Achso, irgendwas mit Medien studiere ich auch noch.

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