
Jahrhunderte der Musikgeschichte haben nicht bloß großartige Kompositionen und Liedtexte hervorgebracht, sondern auch jede Menge Lovestories, die unter die Haut gehen. Passend zum Tag der Liebe am 14. Februar 2025 wenden wir uns dem wohl am meisten besungenen Thema der Welt zu! Von Wolfgang Amadeus Mozart und A$AP Rocky bis hin zu Johnny Cash und Serge Gainsbourg, das Musikbusiness schwappt geradezu über vor Romantikern. Zuletzt haben wir dir im ersten Teil der größten Lovestories der Musikgeschichte drei Paare vorgestellt. Hier kommt der zweite Teil!
Rihanna & A$AP ROCKY
Es gibt die Liebe auf den ersten Blick. Und es gibt solche Lovestories, die Zeit brauchen und sich über mehrere Jahre hinweg entwickeln. Eine solche ist die von Mega-Superstars Rihanna und A$AP Rocky. Die R ’n‘ B-Sängerin und der Hip-Hop-Artist und Rapper lernten sich 2012 kennen und beschlossen von da an eine innige Freundschaft. 2013 kam es mit „Fashion Killa“ zur ersten musikalischen Collab zwischen den beiden. Über die Jahre hinweg supporteten sie einander kreativ, ob bei der Produktion neuer Songs oder dem Tragen des jeweiligen Fashionlabels des anderen. Zur offiziellen Bekanntmachung, dass die beiden seit bereits fünf Jahren in einer romantischen Beziehung seien, kam es aber erst 2024.
Was die Lovestory von Rihanna und A$AP Rocky so romantisch macht, ist die Tatsache, dass aus Freundschaft Liebe werden kann. Sind die beiden damit nicht sogar ein lebender Beweis, dass es die sogenannte Friendzone nicht gibt? Entweder die Chemie stimmt, oder sie stimmt nicht. In einem aktuellen Interview spricht Rihanna davon, wie wichtig es ist, den eigenen Partner wirklich zu kennen – in guten, wie in schlechten Zeiten. Sie drückt sich mit einer Metapher aus: „This [love] is a flower. It’s either going to die or blossom. But I’m going to let it decide itself.“ Mittlerweile sind die beiden Eltern zweier Söhne, RZA und Riot Rose, die entzückender nicht sein könnten.
Mozart & Constanze
Aus der neun Jahre anhaltenden Ehe zwischen dem legendären Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und der Sopranistin Constanze Mozart, geborene Weber, ist uns heute ein reger Briefverkehr erhalten geblieben. Die Briefe zwischen den Liebenden deuten darauf hin, wie verzückt und vernarrt Wolfgang und Constanze ineinander waren. Aus Dresden schrieb er ihr am 16. April 1789 um halb zwölf nachts folgende Zeilen: „Liebstes Weibchen, hätte ich doch auch schon einen Brief von Dir! Wenn ich Dir alles erzählen wollte was ich mit Deinem lieben Porträt anfange, würdest du wohl oft lachen. Lebe wohl und liebe mich ewig so wie ich Dich; ich küsse Dich millionen mal auf das zärtlichst und bin ewig Dein Dich zärtlich liebender Gatte.“ Wer sich für die Briefe Mozarts interessiert, kann diese online nachlesen. Für all jene, denen es nach einem klassischen Konzert des Komponisten gelüstet, darf sich beispielsweise auf zahlreiche Interpretationen der Zauberflöte freuen.
Johnny Cash & June Carter Cash
Beide waren passionierte Country-Musiker. Beide waren weltberühmt und erfolgreich. Und doch musste Johnny Cash 30 Mal um die Hand seiner verehrten June Carter anhalten, bis sie beim 31. Mal schließlich sagte: „Ja, ich will.“ Im Jahre 1968 gaben sie sich schließlich das offizielle Ja-Wort. Bevor die beiden ein Liebespaar wurden, erlebten Johnny und June so einige Höhen und Tiefen. Die beiden lernten einander 1956 beim Grand Ole Opry kennen, einem Country Musik Konzertprogramm, bei dem vor allem die Hochkaräter des Genres ihre Performances zum Besten gaben. So auch Johnny und June. Beide waren damals verheiratet.
Kurz darauf begann eine gemeinsame US-Tournee, bei der June Carter als Co-Star auftrat. Sie selbst hatte bereits vor dem kometenartigen Erfolg Johnny Cashs eine eigene Karriere hinter sich, die mit den Carter Sisters begann. Bald schon folgte das Duett „Jackson“, dass June und Johnny noch berühmter werden ließ. Beide kämpften damals mit einer Alkohol- und Drogensucht – ein Abgrund, aus dem sie mit gemeinsamer Stärke herauskamen. Der berühmte Song „Ring of Fire“ stammt übrigens aus der Schreibfeder von June Carter und Songwriter Merle Kilgore. Die Lovestory der beiden ist filmreif. Kein Wunder also, dass der Oscar-prämierte Spielfilm „Walk The Line“ eben diese Geschichte auf die Kinoleinwand brachte.
Du liebst Cash und Country Musik im Allgemeinen? Wie wäre es mit einem Live-Konzert wie A Tribute To Johnny Cash oder auch Legenden des Rock ’n‘ Roll?
Serge Gainsbourg & Jane Birkin
Zugegeben: Bei diesem Künstlerduo ist nur einer Musiker. Allerdings schufen die beiden zusammen eine solch ikonenhafte hymne amoureuse der 60er-Jahre, dass sie aus diesem Artikel schlichtweg nicht wegzudenken sind. Der französische Musiker Serge Gainsbourg und die britische Modeikone und Schauspielerin Jane Birkin erregten einen wahren Skandal, als sie 1967 für „Je t’aime… moi non plus“ im Studio standen. Während die tiefe Stimme Gainsbourgs die Liedzeilen einsingt, stöhnt Birkin ganz unverfroren ins Mikrofon. So manche Musikredaktion hielt die Aufnahme für so skandalös, dass sie sich kurzerhand entschlossen, den Song nicht im Radio zu spielen. Heute, Jahre nach dem Ableben der beiden Mega-Stars, ist „Je t’aime… moi non plus“ zu einem wahren Kulthit erblüht.
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