DJ Krush: Tour 2018

DJ Krush

DJ Krush ist der wohl am heißesten gehandelte Hip-Hop-Exportschlager aus Japan. Als feste Institution in der Szene Tokios hat sich der Produzent mit einem unverwechselbaren Stil einen Namen gemacht. Bekannt ist er vor allem für seine sphärische Musik, bei der er zahlreiche Soundelemente aus der Natur sowie Jazz- und Soul-Samples einbezieht.

Von unten nach ganz oben

Bevor Hideaki Ishi aka DJ Krush den japanischen Hip-Hop in die Welt hinaustrug, war er Schulabbrecher, Mitglied einer lokalen Gang und für kurze Zeit bei der Yakuza. Seine Sozialisierung in Sachen Hip-Hop begann wie bei vielen anderen Menschen seiner Generation durch den Film „Wild Style“ aus dem Jahr 1983. Wenig später setzte er sich das Ziel, DJ zu werden. Was danach folgte, war der bilderbuchhafte Aufstieg aus dem Yoyogi Park im berühmten Stadtteil Shibuya: Nach und nach eroberte der talentierte Musiker die Turntables der Welt.

Legende unter Legenden

Ende der 80er sorgte der Japaner mit seiner Krush Posse für erste Furore, ehe er ab 1992 als Solokünstler auftrat. Aufmerksamkeit erhielt der DJ unter anderem aufgrund seiner Gigs, bei denen er Turntables als Live-Instrumente nutzte und mit Live-Musikern auftrat. Spätestens mit dem Debütalbum „Krush“ erlangte Hideaki Ishi 1994 internationale Bekanntheit. Viele weitere Alben, Mixtapes und Kompilationen formten den Mann zu einer Legende der japanischen Hip-Hop-Szene, der auch mit Künstlern wie Mos Def, The Roots, Guru oder Zap Mama zusammenarbeitete.

Neue Tour 2018

Nun geht der Hip-Hop-Pionier auf Tour und macht an ausgewählten Stationen in Deutschland Halt. Dank seinem jüngsten Release „Kiseki“, auf dem er verstärkt mit japanischen Künstlern arbeitete, und einer Instrumental-Platte mit dem Titel „Cosmic Yard“ hat er auch einige gute Gründe dafür – und einen vollen Koffer mit Musik. Verpasst also nicht die Gelegenheit und erlebt den Ausnahmeproduzenten und DJ an folgenden Terminen live:

05.04.2018 Hamburg
06.04.2018 Berlin
17.04.2018 Mannheim
19.04.2018 München

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Thomas

In der Reservix-Redaktion sitze ich seit 2015. Nebenher versuche ich irgendwie, ein Studium abzuschließen. Doch eigentlich würde ich am liebsten die Galaxis in meinem eigenen modifizierten YT-1300 unsicher machen.

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